25.08.2020, 09:10

Weitere Nationalspielerin zu Volero Zürich

Die heute 18-jährige Chiara Ammirati spielt aktuell beim NLA-Klub «Volley Lugano» und wird die Saison 2020/21 entsprechend noch mit den Tessinern bestreiten, bevor sie auf die Saison 2021/22 dann zu Volero Zürich wechseln wird.

Im Jahr 2018 wurde Ammirati mit dem Nachwuchsteam von Volley Lugano Schweizermeisterin in der Kategorie U17 und zusätzlich als wertvollste Spielerin («Most Valuable Player») des Turniers ausgezeichnet. In den letzten Jahren war die gebürtige Tessinerin stets Teil der nationalen Jugendauswahl von Swiss Volley und erlebte mit der Nominierung in das Elite-Nationalteam im Frühjahr 2020 den bisher grössten Höhepunkt ihrer noch jungen und vielversprechenden Karriere. Die aktuelle Schweizer Nationalspielerin unterzeichnet bei Volero Zürich ihren ersten Profivertrag. Während der nächsten vier Jahren wird sich Ammirati voll dem Volleyballsport widmen und sich dabei mit anderen, hochkarätigen Schweizer Spielerinnen (Laura Koutsogiannakis, Elisa Suriano etc.) um einen Stammplatz duellieren. Mit der Unterzeichnung eines Vierjahresvertrages kommt der Zürcher Traditionsklub dem Wunsch von Chiara Ammirati nach. Dadurch kann sie parallel zu ihrer Tätigkeit als Profi-Volleyballerin ein «Sportler»-Studium an der ETH beziehungsweise an der Universität Zürich in Angriff nehmen und dieses sogar selber finanzieren. Eine ehrgeizige Ausgangslage für eine ehrgeizige Spielerin.

Bei Volero Zürich freut man sich über den Zustoss der jungen Aussenangreiferin. «Es dauert zwar noch eine Weile bis wir Chiara Ammirati bei uns in der Volero-Familie begrüssen dürfen, doch die Vorfreude ist natürlich gross. Wir sehen in Chiara grosses Potential und freuen uns, sie auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. Nun wünschen wir ihr und Volley Lugano eine erfolgreiche Saison 20/21», so Svetlana Ilic, Headcoach von Volero Zürich. 

«Natürlich war ich sehr überrascht und gleichzeitig auch sehr geehrt, als mir das Angebot unterbreitet wurde. Obschon ich eigentlich schon andere Pläne für die kommende Saison hatte, konnte ich ein solches Angebot unmöglich ausschlagen. Es ist mir durchaus bewusst, dass da ein hartes Stück Arbeit auf mich zukommen wird, doch ich werde alles dafür tun, um mich bei Volero Zürich durchzusetzen», meint die Tessiner Frohnatur.