14.04.2020, 10:10

Laura Koutsogiannakis führt Volero an

 

Über acht Jahre lang gehörte Laura Koutsogiannakis dem Profikader von Volero Zürich an ehe sie nach einer Saison in Frankreich beschloss, in die Schweiz zurückzukehren und beim NLA-Verein VC Kanti Schaffhausen einen Zweijahresvertrag zu unterzeichnen. Nun, nach nur einjähriger Abwesenheit, wird Laura Koutsogiannakis in der kommenden Saison 2020/2021 wieder im «Purple Dress» auflaufen und für Volero Zürich in der Nationalliga B auf Punktejagt gehen.

Dieser Transfer war für den Präsidenten, Stav Jacobi, ein essentieller Schritt, um Volero Zürich das richtige Fundament zu geben. «Laura trägt die Volero-DNA in sich und wird zusammen mit Svetlana Ilic und mir dazu beitragen, dem neuen Volero die nötige Basis und Stabilität zu geben. Laura ist zudem ein Vorbild für viele junge Spielerinnen und ihre Rückkehr soll diese Spielerinnen motivieren, einen ähnlichen Weg einzuschlagen», erklärt Jacobi.

Weil Laura Koutsogiannakis mit dem VC Kanti Schaffhausen aber einen laufenden Vertrag hatte, war Stav Jacobi auf das Einverständnis eines langjährigen Weggefährten angewiesen, Heinz Looser (Präsident Leistungssport des VC Kanti Schaffhausen). Entsprechend kontaktierte Jacobi Looser und bat ihn, Laura aus dem noch laufenden Vertrag «auskaufen» zu dürfen, sofern Letztere am neuen Projekt überhaupt interessiert sei. Nach einer längeren Bedenkpause, anlässlich welcher der Macher des VC Kanti Schaffhausen sich intern mit den involvierten Personen (Trainer, Vereinspräsident etc.) abstimmen musste, gab er grünes Licht unter den Voraussetzungen, dass Laura einer Vertragsauflösung zustimme und sich Volero Zürich und der VC Kanti Schaffhausen über die zu zahlende Ablösesumme einigen würden. Da glücklicherweise beide Voraussetzungen schnell erfüllt waren, stand einem Transfer nichts mehr im Wege.

Laura selber freut sich einerseits wieder im Volero-Umfeld tätig zu sein und anderseits erneut unter der Leitung ihrer Jugendtrainerin Svetlana Ilic arbeiten zu können: «Ich habe mich beim VC Kanti Schaffhausen sehr wohl gefühlt und der Verein hat mich auch während meiner verletzungsbedingten Pause sehr gut unterstützt, aber Volero Zürich, Stav Jacobi und Svetlana Ilic sind meine Familie, da konnte ich nicht anders, als das Angebot anzunehmen.»