14.04.2018, 21:45

Aesch-Pfeffingen überrascht den grossen Favoriten

Paukenschlag zum Auftakt des Playoff-Finals der Frauen: Aesch-Pfeffingen überraschte den zeitweise völlig deroutiert agierenden Favoriten Volero Zürich und holt sich einen ebenso klaren wie verdienten 3:1-Heimsieg.

Wenigstens vom Gesetz der Serie her kam dieser Erfolg der Baselbieterinnen nicht völlig unerwartet: Nach dem Gewinn der Spiele 1 und 3 der vier bisherigen Direktbegegnung hatte dieses erste Finalspiel eigentlich wieder zugunsten des Herausforderer ausgehen müssen. Allerdings war zumeist erwartet worden, dass das mittlerweile erstarkte Volero spätestens in den Playoffs wieder dominieren und auch seine 13. Finalserie ohne Niederlage abschliessen würde.

Aesch-Pfeffingen zeigte aber von Beginn weg, dass man gegen den erklärten Favoriten endlich den ersten Finalerfolg realisieren wollte. Die Gäste waren aber zumindest im ersten Durchgang noch stärker, liess sich auch durch den 23:23-Ausgleich des Gegners nicht aus dem Konzept bringen und holten sich mit dem Gewinn der beiden nächsten Punkte den Satz doch noch. Aber danach bahnte sich vor 825 mehrheitlich begeisterten Zuschauer die Wende aber immer mehr an.

Während Volero nämlich immer fehlerhafter wurde, spielte sich das Heimteam mehr und mehr in einen wahren Spielrausch. Im zweiten Durchgang konnten die Zürcherinnen zwar nach einem 13:19-Rückstand noch zum 20:20 ausgleichen, als Aesch-Pfeffingen diesen aber schliesslich doch noch mit 25:22 zu seinen Gunsten entschieden hatte, brachen endgültig alle Dämme. Das Team von Andreas Vollmer wurde in der Folge nämlich noch dominanter, während den Gästen immer weniger gelingen wollte, und die logische Folge davon waren ein 25:18 und ein 25:22 zum völlig verdienten 3:1-Heimsieg des Herausforderers.

Volero-Coach Avital Selinger bleiben nur ein paar Tage, um sein Team wieder aufzurichten und in den am Mittwoch und Freitag anstehenden Heimspielen in dieser Finalserie doch noch die Wende einzuleiten. (sda)