08.04.2018, 22:06

Volero Zürich gegen Aesch-Pfeffingen zum Dritten

In der NLA der Frauen ermitteln zum dritten Mal in Folge Volero und Aesch-Pfeffingen den Meister. Die Zürcherinnen qualifizierten sich mit einem 3:0-Erfolg in Schaffhausen für den Playoff-Final, die Baselbieterinnen ebenso ohne Satzverlust zuhause gegen Düdingen.

Die Freiburgerinnen hatten Aesch-Pfeffingen mit ihrem 3:1-Heimsieg in der letzten Runde den Gewinn der Qualifikation vermasselt und den Vorjahres-Zweiten im ersten Halbfinal mit einem 3:2-Erfolg unter Zugzwang gesetzt. Das Team von Andreas Vollmer kam mit diesem Druck aber problemlos zurecht. Am Samstag hatten die Gäste ihren Gegner immerhin noch im erst mit 29:31 verlorenen dritten Satz fordern können, 24 Stunden später dagegen dominierten die Baselbieterin das Geschehen vor 550 Zuschauern gleich von A bis Z. Der Qualifikations-Zweite benötigte nämlich bloss 65 Spielminuten, um mit 25:18, 25:10 und 25:17 den neuerlichen Vorstoss in den Final zu bewerkstelligen.

Immerhin stehen sowohl Aesch-Pfeffingen als Sieger wie auch die Freiburgerinnen als Verlierer dieser Halbfinal-Serie für die Zukunft des Schweizer Frauen-Volleyballs. Zwar haben bislang beide noch keinen Titel gewonnen, die Baselbieterinnen stehen aber nun immerhin schon zum dritten Mal in Folge im Playoff-Final und haben bereits ebenso oft den Cupfinal bestritten, den auch Düdingen bereits zweimal erreicht hat - allerdings gingen all diese Endspiele verloren, und, wen wundert's, natürlich durchweg gegen Volero Zürich.

Der mit 12 Meistertiteln und 13 Cupsiegen langjährige Dominator des nationalen Frauen-Volleyballs verlässt bekanntlich Ende Saison die NLA und wird mit seinem Profibetrieb nach Frankreich dislozieren. Die Zürcherinnen bekräftigten die Ambitionen, ihrem Palmares aber auch noch den 13. Meistertitel beizufügen, mit dem zweiten Sieg gegen Kanti Schaffhausen innert 24 Stunden. Das Team von Avital Selinger blieb auch in der Auswärtspartie ohne Satzverlust und benötigte für seinen 25:15, 25:8, 25:17-Sieg vor 350 Zuschauern nicht einmal ganz eine Stunde. Kanti schien gar nie an seine Chance zu glauben - und Volero wollte sich der Pflichtaufgabe möglichst rasch entledigen.

Im Playoff-Final selbst gibt es natürlich nur einen Favoriten: Volero. Die Zürcherinnen haben alle vier bisherigen Playoff-Serien gegen Aesch-Pfeffingen gewonnen - zuletzt zweimal den Final, den Volero jeweils mit 3:0 Siegen auf schnellstem Weg zu seinen Gunsten entschieden hat. (sda)