12.03.2018, 10:00

Volero Zürich fing Aesch-Pfeffingen noch ab

In der NLA der Frauen verlor Leader Aesch-Pfeffingen die letzte Qualifikation-Partie in Düdingen mit 1:3 und musste sich vom in Lugano mit 3:0 siegreichen Volero Zürich noch vom ersten Platz verdrängen lassen.

Die Baselbieterinnen waren sich bewusst, dass ihnen bei den drittplatzierten Freiburgerinnen noch eine heikle Schlussaufgabe bevorstand. Aesch-Pfeffingen hatte zwar die letzten fünf Direktbegnungen gewonnen, kamen aber wohl letztlich mit dem Druck, mit einem Dreipunktesieg eine allenfalls vierte Playoff-Finalserie in Folge gegen Volero erstmals aus der Poleposition in Angriff nehmen zu können, nicht ganz zurecht. Düdingen bewies allerdings den gut 500 Zuschauern, dass es mittlerweile selbst gegen die beiden Spitzenteams gut mithalten kann. Das Heimteam hatte bereits im ersten Durchgang noch mit 18:15 geführt, verlor diesen schliesslich aber doch noch mit 21:25. In den drei folgenden Sätzen hielten die Freiburgerinnen den Gegner aber dann jeweils bis zuletzt auf Distanz.

Gar nichts anbrennen liessen dagegen die Zürcherinnen, die ihre anfänglich bloss theoretische Chance auf den Qualifikations-Sieg mit einem klaren 3:0-Auswärtserfolg in Lugano resolut wahrnahmen und den Tessinerinnen dabei auch in der siebten NLA-Direktbegegnung keine Chance liessen.

Offen war vor der letzten Runde auch noch, wer in der Playoff-Viertelfinalserie zwischen Neuchâtel UC und Kanti Schaffhausen am 17. oder 18. März zuerst zuhause antreten muss und wer in den Spielen 2 und allenfalls 3 am übernächsten Wochenende Heimrecht geniessen wird. Die Neuenburgerinnen verteidigten schliesslich ihren vierten vierten Platz mit einem allerdings mühsam erarbeiteten 3:2-Heimsieg gegen Schlusslicht Cheseaux. Kanti vergab seine letzten Hoffnungen mit einem 1:3 bei Galina Schaan selbst und ermöglichte dem Aufsteiger so, eine Serie von zuletzt fünf Niederlagen abschliessen zu können.

Das nach dem Lizenzentzug von den Playoffs ausgeschlossene Köniz verabschiedete sich mit einer 1:3-Niederlage beim von diesem Entscheid profitierenden Franches-Montagnes aus der NLA.

Falls der Köniz-Entscheid auch nach einem allfälligen Rekurs aufrechterhalten bleibt, kommt es in den Playoff-Viertelfinals zu folgenden Paarungen: Volero Zürich gegen Franches-Montagnes, Aesch-Pfeffingen gegen Galina Schaan, Düdingen gegen Lugano und Neuchâtel UC gegen Kanti Schaffhausen.

Die letzten Playoff-Spiele zwischen Volero und Franches-Montagnes liegen bereits einige Zeit zurück, wobei sich die Zürcherinnen 2006 im Final mit 4:0 und ein Jahr zuvor im Halbfinal mit 3:0 Siegen durchgesetzt hatten. Erst letztes Jahr und zuvor bereits 2014 hatten sich die Neuenburgerinnen gegen Kanti in Klassierungs-Serien jeweils mit 2:0 Siegen durchgesetzt haben. Zu Playoff-Premieren kommt es dagegen zwischen Aesch-Pfeffingen und Galina sowie zwischen Düdingen und Lugano.

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