28.01.2018, 20:30

Geglückte Volero-Revanche gegen Aesch-Pfeffingen

In den Cup-Viertelfinals der Frauen gewann Volero Zürich die Neuauflage des letztjährigen Cup- und Playoff-Finals gegen Aesch-Pfeffingen mit 3:1 und revanchiert sich damit für die beiden bisherigen Niederlagen in der Meisterschaft.

Auch in den übrigen Partien setzten sich mit Kanti Schaffhausen, dem Neuchâtel UC und Volley Lugano jeweils der Favorit durch.

Im Topspiel sah es vorerst nach einer neuerlichen Überraschung aus. Volero missglückte der Auftakt nämlich völlig, und mit einem 25:18 lief vorerst alles für Aesch-Pfeffingen. Die Zürcherinnen schafften aber wie aus dem Nichts heraus problemlos die Wende. Angeführt von der zuletzt verletzungsbedingt fehlenden Topskorerin Rosir Calderon Diaz, die sich allein 21 Punkte gutschreiben liess, dominierte Volero die Partie ab dem zweiten Durchgang klar. Den Gästen gelang es in der Folge nie mehr, den Favoriten ernsthaft zu fordern - die deutlichen Satzresultate von 18:25, 13:25 und 14:25 bedürfen keiner weiteren Erklärung.

Auch der Neuchâtel UC hatte mit Köniz eine Rechnung offen, hatten doch die Bernerinnen Ende November mit einem 3:0-Auswärtserfolg überrascht. Die Gäste lagen allerdings auch diesmal in allen drei Durchgängen vorerst in Führung. Im ersten und zweiten leiteten die Neuenburgerinnen die Wende aber jeweils bereits zur Satzmitte ein. Im dritten dagegen blieb Köniz bis zum 22:23 dran, schaffte es schliesslich aber trotzdem nicht, die Entscheidung hinauszuzögern. Der NUC konnte damit auf das unerwartete 2:3 am Samstag in Schaan reagieren, während sich die Bernerinnen nun auf das Erreichen der Playoffs konzentrieren müssen.

Den Tiebreak-Königinnen aus Liechtenstein ging nach dem neuerlichen Exploit am Vortag gegen den NUC im Cup-Viertelfinal gegen Volley Lugano nicht unerwartet buchstäblich die Luft aus. Galina entschied zwar den ersten Satz noch mit 25:23 zu seinen Gunsten, aber dann fehlte dem Aufsteiger mehr und mehr die Kraft. Die Tessinerinnen kamen so ohne grösseren Aufwand zu zwei 25:21-Teilerfolgen, worauf sie die Partie gegen den zusehends resignierenden Gegner gleich mit einem 25:11 abschlossen. Damit resultierte schliesslich auch in der dritten Direktbegegnung dieser Saison ein Auswärtserfolg.

Der letzte Unterklassige, Genève Volley aus der NLB, verkaufte seine Haut gegen Kanti Schaffhausen so teuer wie möglich. Da die Gäste im dritten Satz nach einer verdienten 2:0-Führung in der Konzentration etwas nachliessen, konnte sich das Gros der 400 Zuschauer zumindest am Genfer Gewinn des dritten Satzes (25:18) freuen. Kanti konnte aber sofort wieder Gegensteuer geben und entschied die Partie schliesslich nach 91 Spielminuten mit einem klaren 25:10 zu seinen Gunsten.

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