13.12.2017, 21:35

Misslungener Start in der europäischen Königsklasse

Volero Zürich verliert in vier Sätzen gegen CSM Volei Alba Blaj im Hexenkessel von Sibiu

Rund 1750 volleyballbegeisterte Fans fanden den Weg in den Hexenkessel von Sibiu, das Transilvania Sporting Center.

Sibiu (Rumänien), 13. Dezember 2017 – Volero Zürich musste sich im ersten Champions League Spiel in dieser Saison geschlagen geben. CSM Volei Alba Blaj gewann als besseres Team in vier hart umkämpften Sätzen mit 3-1.

Heute Abend fand das erste Spiel von Volero Zürich in der 2018 CEV Volleyball Champions League statt. Wir trafen auf den dreifachen rumänischen Meister, CSM Volei Alba Blaj, welcher mit seiner leidenschaftlichen Spielweise zu überzeugen wusste. Trotz Gewinn des dritten Satzes und der Aussicht auf ein Tie-Break, mussten wir uns leider mit 3-1 geschlagen geben.

Zu Beginn des ersten Satzes war Volero Zürich etwas verunsichert, was die Rumäninnen gekonnt ausnutzten und den Vorsprung auf 6-1 ausarbeiteten. Danach aber drehten die Zürcherinnen auf, was den gegnerischen Head Coach Darko Zakoc beim Spielstand von 8-8 zu einem Timeout zwang. Doch Volero liess sich nicht aus der Ruhe bringen und blieb Alba Blaj stets an den Fersen. Zum Schluss aber zeigten sich die Rumäninnen nochmals von ihrer besten Seite und mit etwas Glück sicherten sie sich somit den ersten Satz mit 26-24.

Auch im zweiten Satz standen die Sterne nicht auf Volero’s Seite. Nach einem Servicefehler von Samara beim Spielstand von 10-4 wechselte Ferrer Cutino Laura Unternährer ein. Ein guter Schachzug, den die Schweizerin zeigte sich heute in Topform. Beim Spielstand von 14-12 schmetterte sie den Ball nur so rein, dass Volero von diesem Zeitpunkt an, den Rückstand immer verkleinerte. Trotzdem hinkten die Zürcherinnen immer einige Punkte hintennach, was den Rumäninnen den zweiten Satzsieg mit 25-22 brachte.

Der dritte Satz war bislang der Beste. Bereits zu Beginn konnten wir uns mit wichtigen Angriffspunkten im Hexenkessel von Sibiu durchsetzen und waren stets im Vorsprung. Beim Stand von 9-9 musste wir erstmals in diesem Satz die Führung aus unseren Händen geben, welche Alba Blaj die nächsten sechs Punkte standhalten mochte. Dann aber führte ein Servicewinner von Angelina Lazarenko zur erneuten Führung, welche uns den ersten Satzsieg (24-26) brachte.

Im vierten Satz befanden wir uns von Anfang an stets im Rückstand und waren nach dem gewonnenen dritten Satz eher unkonzentriert. Deshalb legte Ferrer Cutino beim Spielstand von 5-1 bereits das erste Timeout ein, jedoch ohne grossen Erfolg. Erst der Wechsel Samara für Unternährer (13-7) brachte etwas frischen Wind in die Partie. Volero bekam den immer grösser werdenden Rückstand unter Kontrolle. Trotzdem gelang es dem Team des stellvertretenden Head Coach Ferrer Cutino nicht, die Rumäninnen genügend unter Druck zu halten und den Satz zu wenden. Der Matchball der Rumäninnen hatte es in sich: Alba Blaj’s Nummer 10, Ana Yi Cleger Abel, legte einen auf den Milimeter genauen Service hin, welcher erst in der Challenge durch den Schiedsrichter den Rumäninnen zugesprochen wurde.

Somit mussten wir uns im Hexenkessel von Sibiu vor rund 1750 Zuschauern mit 3-1 (26-24, 25-22, 24-26, 25-21) geschlagen geben.


Matchtelegramm

CSM Volei Alba Blaj - Volero Zürich 3-1  (26:24, 25:22, 24:26, 25:21)
2018 CEV Volleyball Champions League
Transilvania Sporting Center SIBIU: 1750 Zuschauer. SR Vlastimil Kovar / Onur Hosnut

Volero Zürich: Lazarenko, Sievänen (L), Milojevic, Rodrigues, Dimitrova, Schottroff, Antonijevic, Popovic (L), Todorova, Caldeorn Diaz, Kornienko, Lengweiler, Unternährer

CSM Volei Alba Blaj: Rus, Salaoru, Thomaz de Aquino, Koleva, Barakova, Crncevic, Cleger, Ilyasoglu, Möllers, Vujovic (L), Onyejekwe, Alvarez Hernandez


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