11.06.2017, 13:00

Schweizer Spielerinnen an internationalen Turnieren

Montreux Volley Masters, Lengweiler

Bild: Montreux Volley Masters 2017 ©

Für unsere Schweizer Spielerinnen blieb nach dem Saisonende nur wenig Zeit für die Erholung. Die Schweizer Nationalmannschaft stand Ende Mai in Sofia an der WM-Qualifikation im Einsatz und ab dem 6. Juni am Montreux Volley Masters. Mit dabei waren die Volero-Spielerinnen Julie Lengweiler und Gabi Schottroff.

WM-Qualifikation in Sofia

Vom 31. Mai an stand Gabi Schottroff in der zweiten Runde der WM-Qualifikation in Bulgarien im Einsatz. Nach der sehr deutlichen 0:3-Niederlage (8:25, 9:25, 20:25) gegen den Gastgeber Bulgarien musste die Schweizer Nationalmannschaft gegen die Türkei mit 0:3 (16:25, 11:25, 17:25) ebenfalls nochmals untendurch. Am dritten Spieltag stand Kosovo auf der anderen Seite des Netzes: Diesen Pflichtsieg konnten sie gegen einen deutlich schwächeren Gegner problemlos mit 3:0 holen und hatten somit den ersten Sieg der 2. Phase der WM-Qualifikation eingefahren. Am vierten Spieltag zeigten sich die Schweizerinnen gegen Montenegro in Topform: Dank einer soliden Annahme, guter Defensivarbeit und einem starken Angriffsspiel bezwangen sie die Frauen aus dem Balkan mit 3:0 (25:22, 25:16, 25:17) und durften als verdiente Siegerinnen vom Platz. Zum Abschluss der WM-Qualifikation stand Spiel gegen Rumänien auf dem Programm. Vor dem Spiel meinte Head Coach, Timo Lippuner: „Sie spielen eine Liga höher als wir und selbst mit der heutigen Leistung hätten wir einen schweren Stand.“ Doch diese Aussage schien sich im ersten Satz nicht zu bewahrheiten. Nach 24 Minuten jubelte das junge Schweizer Team über den überraschenden Gewinn des Startsatzes (25:21). Doch von nun an waren es die Favoritinnen aus Rumänien, die zu überzeugen wussten und liessen sich durch ihr abgeklärtes und routiniertes Spiel den Sieg mit 1:3 (25:21, 19:25, 16:25, 21:25) nicht mehr nehmen. Trotz der Niederlage zum Abschluss können die Schweizerinnen mit den in Sofia gezeigten Leistungen zufrieden sein. Sie beendeten die 2. Runde der WM-Qualifikation auf dem vierten Rang und können positive Erkenntnisse in die Zukunft mitnehmen.

Montreux Volley Masters

Nur zwei Tage nach der WM-Quali stand die Schweizer Nationalmannschaft bereits wieder im Einsatz. Zum vierten Mal in den letzten fünf Jahren erhielten sie eine Einladung für das top besetzte Freundschaftsturnier im Frauenvolleyball, dem Montreux Volley Masters. Von Volero waren Julie Lengweiler im Aufgebot. Gabi Schottroff konnte aufgrund von Abschlussprüfungen leider nicht am Turnier teilnehmen. Die Schweizer Auswahl traf in der Gruppe A der Reihe nach auf China, die Niederlande und Argentinien. Wie erwartet, konnten sich die Schweizerinnen gegen keine der Gegnerinnen durchsetzen und zahlten Lehrgeld. Im letzten Spiel der Gruppenphase gelang ihnen die Überraschung mit dem Gewinn des Startsatzes gegen die Niederlande mit 25:23. Aber danach steigerten sich die Niederländerinnen und gewannen die restlichen Sätze klar. Wie erwartet zierten die Schweizerinnen das Tabellenende der Gruppe A. Im vierten und abschliessenden Spiel der Schweiz am Montreux Volley Masters zeigte sich die Müdigkeit der Spielerinnen. Sie mussten sich vor rund 1400 Zuschauern gegen Polen deutlich mit 0:3 geschlagen geben und belegten den siebten Schlussrang.

Die Finalspiele Argentinien - China (Final 3-4, 13:30 Uhr) und Deutschland - Brasilien (Final 1-2, 16:00 Uhr) werden live auf Laola übertragen.

Resultate Schweiz:

China - Schweiz; 3-0 (25:15, 25:16, 25:16)
Niederlande - Schweiz; 3-1 (23:25, 25:14, 25:18, 25:20)
Schweiz - Argentinien; 0-3 (21:25, 21:25, 20:25)
Polen - Schweiz; 3-0 (25:16, 25:16, 25:16)