30.05.2017, 10:00

Ana Antonijevic zurück zu Volero Zürich

Ana Antonijevic an der Klubweltmeisterschaft in Kobe mit Volero Zürich

Bereits an der Klubweltmeisterschaft in Kobe gab Ana Antonijevic ihr Comeback bei Volero Zürich, als sie kurzfristig für die verletzt ausgefallene Stammzuspielerin Fabiola Almeide de Souza einsprang.

Zürich, 30. Mai 2017 – Mit dem Abschluss der aktuellen Saison beginnt sich auch das Transferkarussell wieder zu drehen. Mit dem angekündigten Generationenwechsel stehen auch beim Serienmeister Volero Zürich Veränderungen im Spielerkader an. Mit Ana Antonijevic kehrt eine ehemalige Volero-Spielerin an den Zürichsee zurück. Gleichzeitig werden die Abgänge von Fabiola Almeida de Souza, Mariana Costa, Ekaterina Orlova, Irina Malkova, Gizem Karadayi, Foluke Akinradewo und Kenia Carcaces bestätigt.

Die 29-jährige Zuspielerin Ana Antonijevic wird auf die kommende Saison zum amtierenden Schweizer Meister zurückkehren. Die Serbin stand erstmals in der Saison 2007/08 bei Volero Zürich im Einsatz und sammelte damals unter den Fittichen der amerikanischen Starzuspielerin und langjährigen Volero-Captain Robyn Ah Mow-Santos ihre erste Auslanderfahrung bei den Zürcherinnen. In den Saisons 2014/15 und 2015/16 kehrte Antonijevic für zwei weitere Saisons zum Schweizer Meister zurück, kam aber aufgrund zweier langwieriger Verletzungen nur selten zum Einsatz. Vergangene Saison wurde die Serbin zu CS Volei Alba Blaj ausgeliehen. Das Spitzenteam aus Rumänien konnte diesen Frühling den rumänischen Meistertitel feiern. Antonijevic und ihr Team waren zudem Gegner von Volero Zürich in der Gruppenphase der diesjährigen CEV Volleyball Champions League. Bereits vor zwei Wochen gab Ana Antonijevic ihr Comeback bei Volero Zürich im Rahmen der Weltmeisterschaft in Kobe, bei welcher sie kurzfristig für die verletzt ausgefallene Stammzuspielerin Fabiola Almeida de Souza einsprang.

Die erfahrene Serbin freut sich auf die kommende Saison und die verantwortungsvolle Position in der Mannschaft: «Dies wird meine vierte Saison bei Volero sein. Meine ganze Volleyballkarriere bin ich mit Volero Zürich eng verbunden und der Club hat mich immer unterstützt. Ich durfte hier viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Ich freue mich nach Zürich zurückzukehren und dass ich nun eine derart zentrale Rolle im Team übernehmen darf».

Antonijevic, Popovic und Unternährer als Fundament

Ebenfalls bestätigt ist der Verbleib von Libera Silvija Popovic im Team von Volero. Die Silbermedaillengewinnerin von den Olympischen Spielen in Rio wird sich damit die fünfte Saison in Folge für das Annahme- und Verteidigungsregime der Zürcherinnen verantwortlich zeigen. Die beiden erfahrenen Serbinnen Antonijevic und Popovic bilden damit ein erstes Fundament für das neue Team.

Als dienstälteste Volero-Spielerin wird auch Laura Unternährer einen wichtigen Beitrag im neu formierten Team leisten. Die 24-jährige Schweizerin absolviert bereits ihre siebte Saison beim Schweizer Serienmeister und hat alle Hochs und Tiefs auf nationaler als auch internationaler Ebene miterlebt. Unternährer gilt als bestes Beispiel dafür, dass Schweizer Volleyballerinnen als Profi-Spielerinnen auf höchstem Niveau bestehen können. Sie ist damit nicht zuletzt auch ein Vorbild für den Schweizer Volleyballnachwuchs – ganz besonders für die ebenfalls für eine weitere Saison verpflichteten Volero-Nachwuchstalente Gabi Schottroff (2. Saison) und Julie Lengweiler (3. Saison).

Mehrere Abgänge aufgrund des Generationenwechsels

Nach Abschluss eines dreijährigen Steigerungslaufs hat sich Volero Zürich unter den besten fünf Teams der Welt etabliert. Mit dem angestrebten Generationenwechsel und dem Auslaufen verschiedener Verträge werden nun mehrere Abgänge bekannt. Stammzuspielerin Fabiola konnte nach ihrer mehrwöchigen Verletzungspause das Balltraining mittlerweile wieder aufnehmen. Kommende Saison wird die 34-jährige Zuspielerin jedoch in Südamerika im Einsatz stehen. Sie wird an den brasilianischen Spitzenclub Nestlé Vôleibol Osasco ausgeliehen. Mariana Costa – besser bekannt unter ihrem Pseudonym Mari Paraïba – wird nach Ablauf ihres Vertrags im Herbst ebenfalls zu Osasco wechseln. Die beiden Mittelblockerinnen Ekaterina Orlova und Irina Malkova werden zurück in die russische Superliga zu Proton Saratovskaya tranferiert und Libera Gizem Karadayi kehrt in die Türkei zurück.

Nach zwei Saisons wird auch Weltmeisterin Foluke Akinradewo Volero verlassen und zum Partnerclub Hisamitsu Springs wechseln. Für die Amerikanerin ist es nach einer Saison bei TAB Queenseis bereits das zweite Engagement in Japan. Der Wechsel zum vierfachen japanischen Meister Hisamitsu Springs wurde bereits an der Klubweltmeisterschaft in Kobe bestätigt.

Aussenangreiferin Kenia Carcaces wird ebenfalls nach Japan zurückkehren. Die erfahrene Kubanerin zeigte nach ihrer Rückkehr zu Volero seit Anfang der vergangenen Saison eine stark steigende Formkurve und avancierte in einzelnen internationalen Spielen gar zu Volero's Topscorerin. Die 31-jährige wird kommende Saison an den japanischen Klub Ageo Medics ausgeliehen, wo sie in die Fussstapfen von Rosir Calderon, einer weiteren bekannten Volero-Spielerin, treten wird.