17.04.2017, 15:45

Volero Zürich wird Favoritenrolle gerecht

Volero Zürich - Smaesch Pfeffingen

© Christoph Jermann Photography

Die Zürcherinnen gewinnen den Auftakt in die Best-Of-Five Serie des diesjährigen Playoff-Finals in vier Sätzen (25:17, 25:16, 20:25, 25:22) gegen ein überraschend starkes Sm’Aesch Pfeffingen.

Am Ostermontag starteten die Zürcherinnen in den Playoff-Final in der gut besuchten Leimacker-Halle. Die Gegnerinnen, angeführt von Mobiliar Topscorerin Laura Künzler, zeigten ein gutes Spiel und hielten während der ganzen Partie gut mit. Jeweils Mitte des ersten und zweiten Satzes konnten sich die Limmatstädterinnen aber stets einen kleinen Vorsprung erspielen, welchen sie bis zum Satzende nicht mehr preisgaben. Head Coach Zoran Terzic setzte durchgehend auf seine Stammsechs und ging damit kein Risiko ein. So resultierte eine klare 2:0-Satzführung. In den folgenden Sätzen gerieten die Zürcherinnen aber zunehmend unter Druck.

Im dritten Satz konnten die Baselbieterinnen den Zürcher Angriff mit guten Blocks besser neutralisieren und führten zum ersten Technical Timeout mit 7:8. Es entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch, wobei beide Teams ihre Sideouts pflichtbewusst verwerteten. Sm’Aesch trat selbstbewusster auf und hielt mit dem Zürcher Starensemble mit. Volero’s Angreiferinnen bekundeten Mühe am starken Block vorbeizuschlagen und so konnten die Gastgeberinnen beim zweiten Technical Timeout gar einen 16:14-Vorsprung ausweisen. Weitere starke Blocks von Aesch's Barbara Garcia Duarte und Monika Smitalova brachten gar die 20:15-Führung für die Gastgeberinnen – ganz zur Freude der Volleyballfans, die sich über einen zusätzlichen Satz sehr freuen würden. Volero Zürich’s Spiel wurde fehleranfälliger und auch die Brechstange zeigte nicht die gewünschte Wirkung. So kam Sm’Aesch Pfeffingen zu gleich sieben Satzbällen in einer packenden Schlussphase des dritten Satzes. Zwei Satzbälle konnten die Zürcherinnen noch abwehren, bevor eine Finte den überraschenden 20:25-Satzgewinn für die Baselbieterinnen brachte.

Auch im vierten Satz wurde hochstehendes Volleyball geboten und die beiden Teams lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen mit teilweise akrobatischen Einlagen. Das Spiel von Volero Zürich wurde zunehmend berechenbar und so konnte Sm’Aesch Pfeffingen Dank guter Blocks erneut mit einer Führung (8:6) ins erste Technical Timeout gehen. Beim Spielstand von 17:18 wechselte Zoran Terzic erstmals Dobriana Rabadzhieva für Olesia Rykhliuk ein. Die Baslerinnen leisteten hartnäckigen Widerstand und Volero zeigte sich zunehmend nervös, als sich die Baslerinnen auch beim Spielstand von 20:20 nicht abschütteln liessen. Laura Unternährer sorgte mit guten Angriffen dann jedoch für einen 23:21 Vorsprung. Sm’Aesch gab aber noch nicht auf und so musste Zoran Terzic beim Stand von 22:23 nochmals ein Timeout nehmen. Danach machte Volero aber kurzen Prozess und Captain Natalya Mammadova konnte mit einem line Angriff über den gegnerischen Block den Matchball zum 25:22 verwerten.

Damit ist den Zürcherinnen der Auftakt in die Final-Serie im Kampf um den zwölften Meistertitel in den vergangenen 13 Jahren geglückt. Die zweite Runde des Playoff-Finals findet bereits an diesem Mittwoch, 19. April 2017 um 19:30 Uhr in der Sporthalle Im Birch in Zürich-Oerlikon statt. Wir dürfen uns auf ein weiteres spannendes Spitzenspiel freuen.