22.03.2017, 08:00

Volero bereit für Revanche

Dobriana Rabadzhieva feiert mit dem Team

Dobriana Rabadzhieva (5) und ihre Teamkolleginnen sind bereit für das kommende Playoff-Spiel gegen VakifBank Istanbul.

Zürich, 22. März 2017 – Am Donnerstag-Abend erwartet die Schweizer Volleyballfans eine Neuauflage des letztjährigen Playoff-Viertelfinals zwischen Volero Zürich und dem zweifachen Champions League-Gewinner VakifBank Istanbul – eine Begegnung, die bereits im vergangenen Jahr ein Garant für viel Spannung und spektakuläre Volleyballmomente war. Der Schweizer Serienmeister ist bereit für eine Revanche.

Die letzte Begegnung der beiden Spitzenteams liegt noch nicht lange zurück. Gleich zweifach trat Volero Zürich im vergangenen Oktober an der Klubweltmeisterschaft in Manila gegen das Team von Trainer Giovanni Guidetti an und konnte sich im Gruppenspiel über einen 3:2-Sieg freuen. Im kleinen Finale mussten sich die Zürcherinnen dann aber dem Team vom Bosporus 3:1 geschlagen geben. Auch in der letzten Champions League Saison bedeutete das Aufeinandertreffen mit dem späteren Finalisten in den Playoff 6 das vorzeitige Aus für den Schweizer Serienmeister (2:3 und 1:3). Ein Grund zum Schwarzmalen sieht Volero’s Head Coach Zoran Terzic darin aber nicht: «Auf diesem hohen Niveau ist alles möglich. In Freundschaftsspielen gewinnen wir in der Regel zwei von drei Spielen gegen Mannschaften wie VakifBank. Unter Druck sieht unsere Bilanz leider nicht ganz so gut aus, gerade weil uns solche entscheidenden Begegnungen und Drucksituationen in der nationalen Meisterschaft fehlen und wir den Umgang damit nicht gewohnt sind. Aber ein Sieg ist immer möglich, insbesondere wenn wir unser Spiel, an welchem wir im Training intensiv gefeilt haben, auch im Match umsetzen.»

Die olympische Silbermedaillengewinnerin Bojana Zivkovic zeigte sich vor dem Spiel gegen das Team vom Bosporus entspannt: «Ich glaube es gibt keinen Grund für uns nervös zu sein. Wenn wir sie von Anfang an unter Druck setzen – gerade am Service – dann sind unsere Chancen durchaus intakt. Wir haben uns die letzten Tage und Wochen sehr spezifisch auf dieses Spiel vorbereitet und unser Antrieb endlich das Final Four zu erreichen, ist ungebrochen. Dass wir zuerst zu Hause spielen ist für uns kein Nachteil, denke ich. Wir werden vor unserem Heimpublikum alles geben. Ich freue mich auf dieses Spiel!».

Dies darf sich nicht nur Volero’s Zuspielerin, sondern auch die zahlreichen Fans in der voraussichtlich ausverkauften Saalsporthalle. Nicht zuletzt verfügen beide Teams über ein sehenswertes Spielerensemble, was einen spannenden Match verspricht. Darauf angesprochen, welche Spielerin denn einen Unterschied ausmachen könnte, braucht auch Zoran Terzic nicht lange zu überlegen: «Ting Zhu! Sie ist eine überragende Spielerin – eine, die im richtigen Moment die zwei entscheidenen Punkte zum Satzgewinn erzielen kann. Letztendlich bleibt Volleyball aber ein Teamsport – wir müssen als Team zusammenstehen und unsere Leistung abrufen, dann können wir VakifBank auf Augenhöhe begegnen und uns mit etwas Glück für die Niederlage im vergangenen Jahr revanchieren.»