09.02.2017, 22:00

Volero zu stark für rumänischen Meister

Volero gewinnt gegen Alba Blaj

Starkes Angriffsspiel der Zürcherinnen war der Schlüssel zum schnellen 3:0-Erfolg

Zürich, 9. Februar 2017 – Volero Zürich überwältigte den rumänischen Meister CS Volei Alba Blaj in drei Sätzen (25:17, 25:18, 25:17) und kann damit im Kampf um den Gruppensieg in Gruppe B die Bilanz auf drei Siege und eine Niederlage aufstocken. Zwei Runden vor Schluss wird die Gruppe immer noch durch Dinamo Moscow angeführt mit aktuell vier Siegen.

Die zweite Begegnung der beiden Spitzen Teams Volero Zürich und CS Volei Alba Blaj war ein weiteres Highlight in einer spannenden Champions League Woche. Mit ein Grund war auch eine Innovation, die ausserhalb des Spielfelds zum Einsatz kam. Volero Zürich liess zum ersten Mal in der Geschichte in Zusammenarbeit mit NEP Switzerland ein Champions League Spiel in Ultra High Definition (4K) produzieren – ein Meilenstein für den Volleyballsport. Ein weiterer Grund war auf dem Feld auszumachen, denn für beide Teams war diese Partie bereits entscheidend für den weiteren Verlauf der Champions League. Volero Zürich musste drei Punkte erzielen, um sich die Chancen auf den Gruppensieg aufrechtzuerhalten. Die Rumäninnen brauchten ihrerseits einen ersten Sieg, um sich einen Platz in der Champions League zu erhalten.

Die beiden Teams enttäuschten ihre Fans nicht. Beide Mannschaften erwischten einen vielversprechenden Start. Volero Zürich überzeugte mit einem sehr starken Blockspiel. Alba Blaj konnte das hohe Tempo mit den Gastgebern mitgehen und führte zeitweise gar mit 16:15. Dann drehte das Spiel jedoch, denn der Schweizer Meister legte nochmals einen Zacken zu. Die Rumäninnen hatten nun deutlich mehr Mühe und mussten die Zürcherinnen davonziehen lassen. Ekaterina Orlova beendete den ersten Satz zum 25:17.

Zoran Terzic’s Team hielt auch im zweiten Satz das Tempo hoch. Die Zürcherinnen dominierten das Spiel mit ihrem spektakulären Offensivspiel. Beinahe jeder zweite Angriff führte zu einem direkten Punkt für den Gastgeber. Eine deutliche 14:9-Führung war die Folge. Darko Zakoc’s Truppe kämpfte sich jedoch ins Spiel zurück und konnte beim Stand von 17:15 beinahe zu den Zürcherinnen aufschliessen. Einmal mehr liessen sich Volero’s international erfahrene Spielerinnen dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und holten sich den Satz klar mit 25:18.

Der Schweizer Serienmeister hatte nun einen Lauf und konnte die Rumäninnen im dritten Satz nach belieben dominieren. Alba Blaj wurde von den Zürcherinnen förmlich überrannt. Gegen das starke Offensivspiel hatte der rumänische Meister kein Rezept. So konnte Volero Zürich auch den dritten Satz mit 25:17 für sich entscheiden. Mit dem 3:0-Erfolg erhalten sich die Zürcherinnen die Chance auf den Gruppensieg in der Gruppe B. Volleyballfans dürfen sich bereits auf die entscheidende Begegnung zwischen Volero Zürich und dem russischen Meister Dinamo Moscow vom 22. Februar freuen.

„Ich denke mein Team hat heute gut gespielt. Sicherlich gibt es noch Raum für Verbesserungen, doch insgesamt haben wir ein überzeugendes Spiel gezeigt. Jetzt müssen wir uns aber bereits auf die kommenden Spiele in der Champions League fokussieren, denn diese werden entscheidend sein“, sagte Volero Zürich’s Head Coach Zoran Terzic nach dem Spiel.

Diagonalspielerin Olesia Rykhliuk zeigte sich ebenfalls zufrieden nach dem Spiel: „Es ist vielmals nicht einfach solche Spiele zu spielen, wo man von allen Seiten als klarer Favorit bezeichnet wird. Ich denke wir sind mit diesem Druck gut umgegangen. Jetzt müssen wir aber bereits nach vorne schauen, denn das Spiel in zwei Wochen gegen Dinamo Moscow wird entscheidend sein.“

„Selbstverständlich ist es nicht einfach eine Niederlage zu akzeptieren. Nichtsdestotrotz denke ich, dass wir einiges aus dieser Partie lernen können. Spiele gegen starke Gegner wie Volero Zürich sind für das Team extrem wichtig, um sich zu verbessern. Unser Offensivspiel war einfach zu gut lesbar für Volero.“ sagte CS Volei Alba Blaj’s Coach Darko Zakoc.

CS Volei Alba Blaj’s Zuspielerin Ana Antonijevic gab zu, nicht sehr zufrieden mit ihrem Spiel zu sein: „Wir haben heute nicht gut genug gespielt, um Volero Zürich herauszufordern. Volero ist zweifellos eines der stärksten Teams in Europa. Wir hätten ein perfektes Spiel gebraucht, um sie unter Druck setzen zu können. Nichtsdestotrotz war es ein sehr spezielles Spiel für mich. Ich habe bei Volero Zürich gespielt und bin in Kontakt mit vielen meiner früheren Teamgefährtinnen. Es war schön zurück in Zürich zu sein.“

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