25.01.2017, 23:15

Volero Zürich schliesst zu Tabellenführer auf

Volero gewinnt gegen CS Volei Alba Blaj in drei Sätzen

Die Zürcherinnen konnten in ihrer ersten Begegnung mit dem rumänischen Meisterteam einen souveränen 3:0-Sieg feiern.

26. Januar 2017, Sibiu, Rumänien – Volero Zürich konnte die erstmalige Begegnung mit dem rumänischen Meister CS Volei Alba Blaj für sich entscheiden und gewinnt in drei Sätzen (25:21, 25:15 und 25:16). Damit schliesst der Schweizer Meister zum Tabellenführer Dinamo Moscow auf, die gegen ein starkes Dinamo Krasnodar einen Punkt abgeben mussten.

Alles andere als einen Sieg wäre für die Zürcherinnen ungünstig gewesen, gilt es doch den Anschluss an den Tabellenführer Dinamo Moscow nach der knappen Heimniederlage gegen die Russinnen Mitte Januar nicht zu verlieren. Für die Champions League Playoff qualifizieren sich nämlich nur die Gruppenersten sowie die beiden besten Gruppenzweiten.

Volero Zürich startete gut in den ersten Satz und konnte sich zeitweise bis zu fünf Punkte Vorsprung erspielen. Erst gegen Mitte Satz häuften sich bei den Zürcherinnen einige Fehler. Mehrere Netzberührungen beim Block führten zum späten Ausgleich durch die Rumäninnen. Zum Satzende stand der Block der Zürcherinnen jedoch wieder erstklassig und so war für Alba Blaj kein Durchkommen mehr. Zuspielerin Bojana Zivkovic und Mittelblockerin Ekaterina Orlova vereitelten gleich mehrmals in Folge die Angriffe von Blaj’s Tatsiana Markevich mit ausgezeichneten Blocks. Mit einem cleveren Line-Shot beendete Dobriana Rabadzhieva dann den ersten Satz zum 25:21 Endstand.

Nachdem das Team von Head Coach Zoran Terzic im ersten Satz phasenweise noch einige Schwächen zeigte, wurde ihr Spiel in den Sätzen zwei und drei deutlich abgeklärter. Terzic verzichtete im ganzen Spiel auf Wechsel. Olesia Rykhliuk (25 Punkte) und Kenia Carcaces Opon (13 Punkte) sorgten regelmässig für die notwendigen Punktgewinne, wenn es eng zu werden drohte. Im zweiten Satz konnte der Rumänische Meister den Zürcherinnen jedoch zu keinem Zeitpunkt gefährlich werden und der Vorsprung von Volero vergrösserte sich rasch auf über zehn Punkte. Im dritten Satz hielten die zahlreichen ehemaligen Volero-Spielerinnen im Team der Rumäninnen nochmals bis zum Spielstand von 11:11 mit, mussten die Zürcherinnen nach einer verlorenen Challenge aber ziehen lassen. Foluke Akinradewo verwertete nach 76 Minuten Spielzeit den ersten Matchball mit einem Ass zum 25:16 Endstand.

Gleichzeitig zum Spiel von Volero Zürich gegen CS Volei Alba Blaj spielten auch die beiden russischen Teams in der Gruppe B ihre Partie. Ein überraschend starkes Dinamo Krasnodar setzte den Russischen Meister Dinamo Moscow gehörig unter Druck und glich nach dem klar verlorenen Startsatz zum 1:1 aus. Der Herausforderer aus dem Süden Russlands brachte den Meister aus der Hauptstadt gar noch zusätzlich in Verlegenheit, als sie auch den dritten Satz für sich entscheiden konnten und damit 2:1 in den Sätzen führten. Letztendlich konnten die favorisierten Moskauerinnen das Spiel 3:2 gewinnen, mussten aber einen Punkt an Krasnodar abtreten. Mit diesem überraschenden Punktverlust konnte Volero Zürich in der Tabelle zum russischen Meister aufschliessen und belegt nun mit ebenfalls sieben Punkten den zweiten Tabellenplatz gleich hinter den Russinnen. Es bleibt damit spannend in der Gruppe B. Für den amtierenden Schweizer Meister gilt es bereits am 9. Februar wieder ernst. Dann hat CS Volei Alba Blaj die Chance auf eine Revanche, wenn sie in der Zürcher Saalsporthalle erneut auf Volero Zürich treffen.