24.01.2017, 12:00

Erstmalige Begegnung mit Meisterteam von CS Volei Alba Blaj

Volero Zürich vor nächster Herausforderung gegen CS Volei Alba Blaj

Das Team steht in Sibiu (Rumänien) vor einer nicht zu unterschätzenden Herausforderung, wenn es sich die Chancen auf den Gruppensieg nicht verbauen möchte.

24. Januar 2017, Sibiu, Rumänien – Der amtierende Schweizer Meister und Cup-Sieger Volero Zürich wird morgen Abend das dritte Spiel in der Gruppe B der CEV Volleyball Champions League 2017 gegen den rumänischen Meister CS Volei Alba Blaj bestreiten. Die Zürcherinnen gehen nach überstandenen krankheitsbedingten Ausfällen als Favoritinnen ins Rennen.

Nach der knappen Niederlage gegen den russischen Meister Dinamo Moscow in der heimischen Saalsporthalle Mitte Januar steht für Volero Zürich in der dritten Runde der Champions League mit CS Volei Alba Blaj der letzte noch ausstehende Gegner aus der Gruppe B auf dem Programm. Das noch punktlose rumänische Meisterteam darf jedoch keinesfalls unterschätzt werden, insbesondere da ein Sieg für die Zürcherinnen Pflicht ist, wenn sie sich die Chancen auf den Gruppensieg erhalten möchten.

Die Begegnung zwischen Volero Zürich und CS Volei Alba Blaj im Rahmen der diesjährigen Champions League Partie ist eine Premiere, standen sich die beiden Teams noch nie zuvor gegenüber. Die Rollen sind jedoch klar verteilt. So ist auch Alba Blaj’s Head Coach Darko Zakoc überzeugt, dass es ein schwieriges Spiel werden wird: «Volero ist eines der besten Teams in der Champions League. Wir werden nicht die Favoriten sein in diesem Spiel. Entsprechend können wir befreit und ohne Druck aufspielen. Ich weiss, es wird ein schwieriges Spiel für uns werden, aber es ist unser Ziel so viel Widerstand zu leisten wie nur möglich». So besteht durchaus die Möglichkeit, dass sich die Rumäninnen als Favoritenschreck entpuppen könnten. Sowohl gegen Dinamo Moscow als auch gegen Dinamo Krasnodar hat sich das Team aus Blaj kämpferisch gezeigt und seinen Gegnern jeweils einen Satz abgenommen.

Auch wenn sich die beiden Mannschaften noch nie zuvor begegnet sind, sind zahlreiche Spielerinnen durchaus mit Volero vertraut. Mit Nadja Ninkovic, Ana Antonijevic, Ana Grbac, Marina Vujovic und Nneka Obiamaka Onyejekwe stehen beim rumänischen Meister gleich fünf ehemalige Volero-Spielerinnen im Kader. Die Motivation gegen das frühere Team und ehemalige Teamkolleginnen spielen zu können, ist bei den Spielerinnen in der Regel besonders gross. Auch die beiden Head Coaches Zakoc und Terzic kennen sich von früheren Tagen, als Zoran Terzic beim rumänischen Ligakonkurrenten C.S.M. Targoviste an der Seitenlinie stand und sich Alba Blaj unter Zakoc's Leitung im Duell mit seinem Team zum zweiten Mal in Folge den rumänischen Meistertitel sichern konnte.

Das morgige Spitzenspiel zwischen CS Volei Alba Blaj und Volero Zürich nimmt der serbische Erfolgscoach deshalb auch nicht auf die leichte Schulter: «Blaj ist ein Team das nicht unterschätzt werden darf, auch wenn unser Kader nominell stärker einzustufen ist. Wir dürfen uns keine Schwächephase erlauben, wenn wir dieses Spiel gewinnen wollen. Gegen Moskau haben wir nicht unser bestes Volleyball gespielt und Lehrgeld bezahlen müssen», so Terzic. Dieser Umstand erhält zusätzliche Brisanz, nachdem die Zürcherinnen kurz nach dem Champions League Heimspiel gegen die Moskauerinnen mit einigen krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen hatten und gar ein Spiel der nationalen Meisterschaft deswegen verschieben mussten. So konnte das Trainerteam die Vorbereitung auf die bevorstehende Champions League Partie nicht wie geplant durchführen und unter anderem beim Freundschaftsturnier in Busto (Italien) in der vergangenen Woche nur auf ein stark dezimiertes Kader zurückgreifen. Mittlerweile sind Volero’s Spielerinnen jedoch wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte, sodass Coach Zoran Terzic beim morgigen Spiel auf das ganze Spektrum seines Kaders zurückgreifen kann.

Das Champions League Spiel wird morgen ab 17 Uhr (Schweizer Zeit) live auf ULS Network (UPC Kanal 48, Swisscom TV Kanal 89) sowie auf Laola1 übertragen.