08.10.2016, 20:20

Volero Zürich gewinnt den Supercup

Supercup-Sieg 2016 mit Gabi Schottroff

Gabi Schottroff (ganz links) schreit ihre Freude heraus, Mari Paraiba (Mitte) und Bojana Zivkovic klatschen Beifall. (Bild: Markus Ulmer)

Endlich war es am Samstag, 8. Oktober, soweit; das Zürcher Starensemble von Zoran Terzic lancierte mit dem Indoor Sports Supercup die neue Saison.

Dabei stand das Rematch des Playoff-Finals unter einem besonderen Stern. Denn die Zürcherinnen konnten mit dem ersten Ernstkampf der Saison nicht nur eine weitere Trophäe holen, sondern wollten den Indoor Sports Supercup auch als Hauptprobe für die FIVB Volleyball Women’s Club World Championship nutzen, welche in exakt zehn Tagen startet.

Zoran Terzic musste sich bereits im ersten Satz beweisen, liessen sich die Baselbieterinnen doch vom Starensemble nicht wirklich kleinkriegen. Timo Lippuners Truppe trumpfte vor allem in der Offensive mit einer bestechenden Sicherheit auf. So kam es zu einem offenen Schlagabtausch, den die Zürcherinnen jedoch dank den neun von Olesia Rykhliuk beigesteuerten Punkten mit 26-24 für sich entschieden. Die Baselbieterinnen rochen ihre Chance.

Doch der Motor der Zürcherinnen lief im zweiten Satz so richtig warm. Der amtierende Schweizer Meister und Cupsieger fand vor allem im Blockspiel in den gewohnten Rhythmus und in die gewohnte Ruhe im Spiel zurück. Sm’Aesch Pfeffingen auf der anderen Seite tat sich schwer mit dem erstarkten Volero. So ging der zweite Satz schliesslich deutlich mit 25-15 an Zoran Terzics Team.

Im dritten Satz kam es auf beiden Seiten vermehrt zu Eigenfehlern im Spiel. Jedoch konnten die Zürcherinnen noch auf mehr Sicherheit in der Annahme bauen. Die eingewechselten Mariana und Kenia Carcaces konnten in der Offensive jedoch mit sieben, beziehungsweise vier Punkten den Unterschied machen. Die Zürcherinnen setzten sich so zum Schluss mit 3:0 (26-24, 25-15, 25-21) durch.

Damit holt sich Zoran Terzics Starensemble bereits mit dem ersten Ernstkampf der neuen Saison den ersten Titel. Die MVP des Spiels, Silvija Popovic zog nach der Partie ein positives Fazit: „Wir hatten am Anfang ein wenig Mühe. Ich denke, dass wir noch ein wenig nervös waren, da es das erste offizielle Spiel mit der ganzen Mannschaft war. Wir fanden dann aber rasch wieder in unseren Rhythmus und wurden ruhiger. Das war auch mental wichtig.“

Der Fokus der Libera ist nun jedoch vollends auf der FIVB Volleyball Women’s Club World Championship, welche in genau zehn Tagen in Manila startet: „Ich denke, dass der Supercup vor allem auch eine wichtige Hauptprobe für die Clubweltmeisterschaft in Manila war. Deshalb war ein Sieg äusserst wichtig für uns – auch mental. Nun wollen wir weiter hart trainieren und alles geben, damit wir bereit sind für Manila.“

Matchtelegramm

Volero Zürich – Sm’Aesch Pfeffingen 3:0 (26-24, 25-15, 25-21)
St. Léonard-Halle, Fribourg. – 850 Zuschauer.

Volero Zürich: Almeida, Rabadzhieva (4 Punkte), Schottroff (5), Rykhliuk (16), Popovic (L), Orlova (10), Unternährer (5); Lengweiler, Zivkovic (2), Malkova (1), Mariana (7), Carcaces (4).

Sm’Aesch Pfeffingen: von Peikartz (2), Deprati, Ennok (6), Duarte (6), Storck (8), Künzler (4), Smitalova (6); Matter, Vasileva (3), Wenger, Sulser, Lorenz.

Bemerkungen: Volero Zürich ohne Akinradewo, Karadayi und Mammadova. – MVP: Volero Zürich: Popovic. Sm’Aesch Pfeffingen: Storck