08.06.2016, 16:30

Volero Zürich verpflichtet die brasilianische Nationalspielerin Mari Paraìba

Verpflichtung Mari Paraiba


Zürich, 8. Juni 2016 – Der amtierende Schweizer Meister aus Zürich verpflichtet die Aussenangreiferin Mari Paraíba auf die kommende Saison. Die attraktive Südamerikanerin will mit dem brasilianischen Nationalteam am FIVB World Grand Prix überzeugen und sorgte in den letzten Jahren nicht nur auf, sondern auch neben dem Feld für viel Aufsehen.

Voleros Kader für die kommende Saison nimmt immer mehr Form an. Der neuste Zugang beim Schweizer Meister ist die brasilianische Nationalspielerin Mariana Andrade Costa, besser bekannt als Mari Paraíba. Für die bildhübsche Aussenangreiferin aus dem Bundesstaat Paraíba ist der Vertrag mit Volero der erste bei einem internationalen Topclub ausserhalb Brasiliens.

Die 29-jährige Nationalspielerin war in der vergangenen Saison beim brasilianischen Topclub Minas Tênis aus der Superliga Feminina, der besten Liga Brasiliens, unter Vertrag. Dort zeichnete sich Mari Paraíba vor allem durch eine beeindruckende Übersicht insbesondere in der Defensive aber auch in der Offensive aus. Kaum überraschend wurde die Aussenangreiferin deshalb im letzten Jahr nach der starken Leistung bei ihrem Club auch zum ersten Mal für die brasilianische Nationalmannschaft aufgeboten; ein wichtiger Schritt für Mari Paraíba.

Dabei kehrte Mari Paraíba erst vor zwei Jahren zum Volleyball zurück; denn nach vierzehn Jahren als Indoorspielerin wollte sich die Brasilianerin vor drei Jahren eine Saison lang auch als Beachvolleyballerin versuchen – dies um ihre individuellen Fähigkeiten zu perfektionieren und sich auch mit allen Facetten des Sportes vertraut zu machen. Doch die Leidenschaft fürs Indoorvolleyball war zu gross: Mari Paraíba kehrte wieder in die Superliga Feminina zurück; und die starke Leistung in den vergangenen zwei Saisons beweist, dass dies die beste Entscheidung war.

Mari Paraíba freut sich bereits auf das Engagement bei Volero Zürich: „Es ist immer speziell, wenn man ausserhalb des eigenen Landes eine Chance erhält. Dass ich bei Volero Zürich ein neues Zuhause finde, freut mich besonders, denn Volero gehört zu den internationalen Eliteclubs und das professionelle Umfeld geniesst weltweit einen sehr guten Ruf.“ Mari Paraíba wird beim amtierenden Schweizer Meister auch auf bekannte Gesichter treffen. So zum Beispiel auf Starzuspielerin Fabíola, welche ebenfalls aus Brasilien stammt und in der Vergangenheit beim brasilianischen Traditionsclub Osasco spielte: „Wir kennen uns sowohl aus der Superliga Feminina als auch aus der brasilianischen Nationalmannschaft. Es ist schön, wenn man bei einem neuen Club auf ein bekanntes Gesicht trifft. Ich freue mich aber auch darauf alle kennenzulernen – immerhin habe ich schon gegen einige vom Team gespielt.“

Volero-Präsident Stav Jacobi ist überzeugt, dass der brasilianische Neuzugang eine wichtige Verstärkung in der Annahme des Schweizer Meisters sein wird: „Mari Paraíba ist eine exzellente Annahmespielerin und überzeugt auch im Angriff durch eine gute Übersicht. Ich bin mir sicher, dass ihre Annahmen unser ohnehin schon starkes Angriffsspiel noch besser werden lassen und damit bei unseren Gegnern für Kopfzerbrechen sorgen werden.“

Die attraktive Südamerikanerin sorgte aber auch neben dem Feld für viel Aufsehen; so zum Beispiel als sie im Jahr 2012 in der brasilianischen Ausgabe des Playboys ihre Hüllen fallen liess. Seitdem hat die brasilianische Nationalspielerin den Spitznamen „Musa do vôlei“, zu Deutsch „die Muse des Volleyballs“. Ausserdem wurde Maria Paraíba mit diversen Schönheitspreisen ausgezeichnet.

Dies wird die Brasilianerin in den nächsten Monaten aber wohl weniger interessieren. Denn bevor Maria Paraíba nach Zürich kommt, wird die Aussenangreiferin mit der brasilianischen Nationalmannschaft den FIVB World Grand Prix bestreiten. In diesen wird die Aussenangreiferin mit der „Seleção“ am Freitag um 18.10 Uhr (MEZ) in der Carioca Arena in Rio de Janeiro gegen Italien starten und sich damit gegebenenfalls für einen weiteren möglichen Einsatz an den Olympischen Spielen in Rio empfehlen.