18.05.2016, 11:30

Volero Zürich und Avital Selinger gehen getrennte Wege

Avital Selinger als Coach bei Volero Zürich


Zürich, 18. Mai 2016 – Volero Zürich und Trainer Avital Selinger lösen den gemeinsamen Vertrag nach dem verpassten Final Four in der CEV DenizBank Champions League per Ende Mai 2016 auf.

Trotz den Erfolgen in der Schweizer Meisterschaft und dem Schweizer Cup, verpasste Volero Zürich in der abgelaufenen Saison das grosse Ziel erneut, sich zum ersten Mal seit der letztmaligen Teilnahme im Jahr 2007 für das Final Four der CEV DenizBank Champions League zu qualifizieren. Zum dritten Mal in Folge scheiterte das international besetzte Topteam aus Zürich nur knapp im Viertelfinale der europäischen Königsklasse.

Das knappe Aus in der Champions League sollte nicht ohne Konsequenzen bleiben. Denn nach ausführlicher Analyse der abgelaufenen Saison mit den Clubverantwortlichen, entschied sich Trainer Avital Selinger dazu, dem Club eine Trennung anzubieten. Der gemeinsame Vertrag zwischen dem 57-jährigen Niederländer und dem Schweizer Serienmeister wird deshalb per Ende Mai 2016 einvernehmlich aufgelöst. Dies nachdem Selinger erst im vergangenen Jahr auf die Clubweltmeisterschaft zu den Zürcherinnen stiess.

Volero Zürich konnte mit Avital Selinger mehrere Erfolge feiern; der grösste war ohne Zweifel die Bronzemedaille an der Clubweltmeisterschaft vor eigenem Publikum im letzten Jahr. „Auch wenn das Hauptziel dieser Saison nicht erreicht wurde, so hat das Team unter Avital Selingers Führung einen Schritt vorwärts gemacht.“, würdigt Stav Jacobi die Leistungen des Niederländers.

Das verpasste Ziel in der 2016 CEV DenizBank Champions League war letztendlich ausschlaggebend, dass die Zusammenarbeit zwischen dem ambitionierten Niederländer und Volero Zürich nicht mehr verlängert wird. „Avital bekräftigte stets, dass er die Verantwortung für das Viertelfinal-Aus in der Champions League zu übernehmen habe. Nach mehreren Gesprächen und einer ausführlichen Analyse der abgelaufenen Saison kamen wir zum Schluss, dass das Team neue Impulse brauche. Deshalb gelangten wir übereinstimmend zur Überzeugung, dass eine Vertragsauflösung die logische Konsequenz darstellt“, erklärt Jacobi.

Volero Zürich wird das Kandidatenfeld für die Nachfolge Selingers in den kommenden Tagen sorgfältig prüfen, sodass auch für die nächste Saison wieder ein Trainer mit internationaler Erfahrung für das Zürcher Ensemble verpflichtet werden kann. Präsident Stav Jacobi ist zuversichtlich, dass dies rasch geschehen werde: „Wir haben bereits mehrere interessante Angebote von Toptrainern erhalten, wollen uns aber bei der Entscheidungsfindung die notwendige Zeit nehmen.“

Volero dankt Avital Selinger für sein Engagement beim Club und wünscht ihm auf dem weiteren Weg alles Gute.